Verband
Information über den Deutschen eSport-Bund (ESB)
Inhalt:
. Deutscher eSport-Bund (ESB)
. Mitglieder
. Zweck
. Ziele
. Aufgaben
. Kontakt
• Der Deutsche eSport-Bund (ESB)
Für
die öffentliche Wahrnehmung des deutschen eSports, für die
Repräsentation gegenüber Politik und Öffentlichkeit, für das weitere
Wachstum des eSports und für sportlich faire Chancengleichheit beim
eSport, ist es wichtig, eine offizielle Kommunikationsplattform zu
bilden. Gleichzeitig schafft sie die Voraussetzungen, die anstehenden
wirtschaftlichen, politischen, sozialen und kulturellen Anforderungen an
den eSport optimal bewältigen zu können.
Der "Deutsche
eSport-Bund (ESB)" sieht seine Aufgabe darin, sich mit der Zukunft des
freizeit- und wettkampforientierten eSports in Deutschland zu befassen.
In Deutschland existieren trotz des großen Marktpotentials und der
stetig wachsenden Bedeutung des eSports bislang keine festen Strukturen,
die der Entwicklung und der Bedeutung der Marktsituation gerecht
werden. Gerade die eSport-Community verfügt über eine hohe
Innovationskraft und soziales Engagement. Da dies der Öffentlichkeit in
der Vergangenheit nur ansatzweise kommuniziert wurde, findet der eSport
in der Öffentlichkeit wenig Gehör. Dies zu ändern, ist eine der
Hauptaufgaben des ESB.
Der ESB will jeder Einzelperson, jeder
Gruppe und jedem Unternehmen, die die öffentliche Wahrnehmung und die
Rahmenbedingungen beim deutschen eSport positiv gestalten wollen, die
Chance dazu geben. Jeder, der sich für den eSport engagieren möchte,
kann dies im Rahmen des ESB tun.
Der Bedeutungszuwachs des
eSports fordert somit innovative Maßnahmen. So liegt es nahe, ein
entsprechendes Gefüge auf tragfähigen Säulen abzubilden, zu etablieren
und weiterzuentwickeln. Dieses nimmt der ESB vor und wird es in den
nächsten Jahren voranbringen. In seinem Selbstverständnis sieht sich der
esb als die übergeordnete unabhängige Institution der eSport Community,
die sowohl die Spieler und Teams als auch die beteiligten Ligen
gleichermaßen vertritt. Er bildet die Kommunikationsplattform der
eSport-Community gegenüber der Öffentlichkeit und gibt Unterstützung in
der Professionalisierung. Er arbeitet dabei nicht gewinnorientiert.
Der ESB wurde am 11.12.2004 in Köln von Rene Korte, Holly D. Kreie, Ralf Reichert Frank Sliwka gegründet.
• Mitglieder
Der ESB
steht allen professionellen, semiprofessionellen und
freizeitorientierten Spielern aller Spieleplattformen (Konsole, PC,
Mobile), die in Teams organisiert sind oder als Einzelspieler antreten,
offen. Diese können als unterstützendes oder vollstimm-berechtigtes
aktives Mitglied aufgenommen werden. Verbände oder Unternehmen können
den Deutschen eSport-Bund als kooperatives oder förderndes Mitglied
unterstützen. Zu den kommerziellen Anbietern der Branche tritt der ESB
nicht in Wettbewerb, sondern bietet diesen die Zusammenarbeit an.
• Zweck
Den
eSport in seinen sämtlichen Arten und Genres zu fördern, die dafür
übergeordneten erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, zu koordinieren
und gegenüber dem Staat und der Öffentlichkeit zu vertreten, ist der
Zweck des ESB.
• Ziele
Die übergeordneten Ziele des ESB
sind, faire und unabhängige Strukturen für alle eSportler zu schaffen
und die Anerkennung des eSports als Sportart zu erreichen. eSportler
sind aufgrund ihres sportlichen, teamorientierten Engagements
herkömmlichen Sportlern gleichzustellen. Damit werden nicht nur für
professionelle eSportler sonder auch für die gesamte Gemeinschaft der
eSportler Strukturen und Regelkonzepte geschaffen. Der ESB übernimmt
dabei die sportpolitische und soziale Vertretung der team- und
einzelorganisierten Spieler.
• Ziel Öffentlichkeit
Der
eSport soll mit dem Ziel gefördert werden, ihn in der öffentlichen
Wahrnehmung fest zu etablieren. Es sollen klare Strukturen geschaffen
werden, um den eSport für Außenstehende transparent und interessant
sowie für Investoren profitabel zu gestalten. eSport soll in der
Öffentlichkeit sowie gegenüber Politik, Medien und Industrie so
dargestellt werden, dass er als wichtiges soziales und kulturelles
Instrument der Jugend wahrgenommen wird.
• Ziel Regelwerk
Der ESB
regt ein allgemeines Regelwerk zur Durchführung wettkampforientierter
nationaler und internationaler Vergleichswettkämpfe oder von LAN-Events
an und erkennt nur solche an, die dieses beachten. Die Einführung von
Zeiträumen, in denen Transfers und Wechsel von Spielern durchgeführt
werden können, sowie die entsprechende Regelung dazu, unterstützt der
ESB.
• Ziel Qualitätsstandard
Für die projektbezogene und
technische Durchführung werden Qualitätsstandards entwickelt, die eine
Klassifizierung von Vergleichswettkämpfen oder von LAN-Events zulässt.
Über eine Klassifizierung können Aussagen für Sponsoren und Medien
getroffen werden. Es werden Mindeststandards für die technische
Durchführung von Vergleichswettkämpfen oder LAN-Events entwickelt.
• Aufgaben
Die
allgemeinen und grundlegenden Aufgaben des ESB sind, Maßnahmen zur
Förderung des eSports im Sinne seiner Mitglieder zu ergreifen und zu
koordinieren, eine Anlaufstelle für die Öffentlichkeit einzurichten, das
Ansehen des eSports im In- und Ausland zu vertreten und dafür zu
sorgen, dass eSport - Wettkämpfe in Deutschland im Einklang mit
internationalen Regeln ausgetragen werden.
Spezielle Aufgaben
des ESB sind u. a. die Erstellung von Informations- und
Marketingmaterial über den eSport und die Branche, das Aufzeigen von
neuen Berufsfeldern und Ausbildungsplätzen im eSport-Bereich und die
Zulassung von Schiedsrichtern sowie deren Aus-, Fort- und Weiterbildung.
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Informationen zum ESB sowie Anfragen zur Mitgliedschaft
und zur Unterstützung des eSport-Bundes
Mail: info@e-sb.de
Web: www.e-sb.de
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Den Vorstand des Deutschen eSport-Bundes bilden:
Ralf Reichert (stellv. Vorstandsvorsitzender),
Rene Korte, Holly D. Kreie (Vorstandsmitglieder)
Justiziar des Deutschen eSport-Verbandes: Dr. Johannes Ulbricht
Stand: Juni 2009
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